Startseite
    Welcome
    test
    odes
    boring
    über mich..
    Blutgruppen
    Blutgr.-horoskop
    Weiß Kreuz - Fic
    Bad Night - Fic
    verdicts
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Freunde
    rei-chan
    - mehr Freunde


Links
   Chaos-Corp
   mangaportal




http://myblog.de/gardenofdarkness

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

 

 

Es war schon bereits spät am Morgen, als Farfarello erwachte.

Er lehnte immer noch an der weißen Wand. Vereinzelte Sonnenstrahlen quälten sich durch das schmale Zellenfenster und tauchten den Raum in ein dämmeriges Licht.

Farfarello rutschte ein Stück vor, bis er auf der Bettkante saß. Gedankenverloren und noch

schläfrigen Blickes starrte er die Zimmerwände an, bis er durch eine wohlbekannte Stimme

aus seinen Gedanken aufschreckt.

„Was?! Das kann doch nicht wahr sein! Gerade heute! Das ist doch jetzt nicht dein Ernst!` hörte man Crawford laut und deutlich mosern. Crawfords Stimme legte sich wieder, so dass er nicht mehr deutlich zu verstehen war.

Schuldig lag in seinem Bett und sah gar nicht gut aus. Man konnte meinen, er würde gleich

wieder einschlafen.

„Kann der Auftrag nicht von jemand anderem ausgeführt werden?“ hustete Schuldig kränklich.

„Nein, wer außer dir könnte das denn sonst machen? Nagi muss hier bleiben und außerdem ist

er kein Telepath! Du musst, ob du willst oder nicht. Du kannst dich doch nicht von solchen Spirenzchen aufhalten lassen, dass wäre ja noch schöner!“ fing Crawford wieder in einem

lauterem Ton an zu diskutieren.

„Aber das kann doch…“ Schuldig wurde mitten im Satz von Crawford unterbrochen „Keine

Widerrede dieser Auftrag wurde schon zu lange immer und immer wieder verschoben.

Los, mach dich fertig!“ sagte Crawford und verschwand aus Schuldigs Zimmer.

„So ein Workaholic…“ murmelte Schuldig in sich hinein, während er versuchte, sich aufzurichten.

Jetzt erst wurde ihm richtig klar, dass er sich eine dicke Erkältung eingefangen hatte.

Er fühlte sich schwach und als er sich ganz aufgerichtet hatte, überkam ihn ein unangenehmes Schwindelgefühl. Nicht, dass das schon für sich genommen gereicht hätte: Er hatte auch noch hämmernde Kopfschmerzen. Als er sich überwunden hatte, aus seinem warmen Bett zu kriechen und sich anzuziehen fiel ihn auf dass…sein Mantel wieder auf seinen Bett lag.

Wie zur Hölle kam der denn wieder hier her?

War Farfarello etwa gestern in seinem Zimmer gewesen?

Schuldig schauderte es bei dem Gedanken. Er hatte ihm doch nur den Mantel

geliehen um keinen Ärger mit Crawford zu bekommen. Wenn Farfarello krank wurde,

war es immer ein furchtbares Szenario gewesen. Er erinnerte sich zu genau daran.

Fertig angezogen betrachtete er sich im Spiegel und wendete sich murrend wieder ab.

So konnte er doch nicht unter Leute! Er sah aus wie einmal von der Dampfwalze überrollt.

Nun ging er ins Bad und klatschte sich eine Hand voll eiskalten Wassers ins Gesicht, aber der gewünschte Effekt blieb aus. Also begab er sich in die Küche und begann, im Arzneischrank

zu wühlen. Das erste was ihm in die Hände fiel, waren natürlich allerhand von Farfarellos Medikamenten, die er etwas hektisch auf die Arbeitsplatte unter ihm stellte.

Schon lange war Schuldig nicht mehr krank gewesen. Da erwies es sich auch als äußerst schwierig, das gewünschte Medikament aus dem Schränkchen zu zaubern. Aber nach einigen Fehlgriffen hielt

er endlich die gewünschten Tabletten in den Händen und begann die Unmengen von Farfarellos Medikamenten wieder möglichst ordentlich in das Schränkchen zu stopfen.

Er begann sich doch zu fragen wie eine Person allein solch Mengen von Medikamenten

einnehmen konnte, vielleicht hatte er deshalb ja noch mehr einen an der Waffel als er sowieso schon

hatte. Schwach grinsend und mit einem Ruck schloss er die Schranktür wieder und holte sich

ein Glas Wasser. Ungeduldig fing er an, sich eine der Tabletten aus der Verpackung zu fischen.

Als er das geschafft hatte, begann er nach kurzem Überlegen, doch noch eine zweite aus der Verpackung zu pulen. Samt einer ruckartigen Bewegung landeten die beiden Tabletten in Schuldig und wurden prompt mit einem Glas Wasser heruntergespült.

Mit leicht verzogenem Gesicht stellte er das Glas auf die Spüle und tappte in Richtung

Flur. Diese Tabletten hatten einen widerwärtigen Geschmack, der sich tückischerweise sofort freisetzte. Nun verschwand er wieder in seinem Zimmer und begann sich seinen Mantel überzuziehen. Noch ein gequälter Blick in den Spiegel: Er wollte einfach nicht besser aussehen, so sehr er sich auch bemühte. Schließlich akzeptierte er es dann doch mit einem leisen Murren. Doch als er sich von seinem Spiegelbild abwandte, schrak er kurz auf. Jemand war in seinem Zimmer und stand nun direkt vor seiner Nase…

„Du bist unachtsam geworden“ stellte Farfarello mit einem kühlen, gleichgültigen Ton fest, was sich für Schuldig einfach nur dämlich und nervig anhörte.

Schuldig hatte sich wieder gefasst und entgegnete prompt „ Wieso sollte ich mich vor dir in acht nehmen?“ was in seinen Worten ehr spöttisch klang. Farfarello quittierte dies nur mit einen schwachen Schulterzucken.

„ Was verdammt noch mal willst du hier, geh wieder in deine Zelle!“ begann er weiter zu maulen. „Ich werde mit kommen.“ gab Farfarello knapp von sich. „Hab ich dich um deine Unterstützung gebeten … Nein! Ich schaffe das schon allein, auf dich muss ich höchstens nur aufpassen weil du sonst schon aus heiterem Himmel anfängst irgendwelche Passanten abzumetzeln.“ Sprudelte es aus Schuldig heraus, man merkte es schon er hatte verdammt schlechte Laune. „Das schaffst du nicht!“ hörte Schuldig direkt hinter sich, was ihn wie einen Blitzschlag traf. „Überschätz dich ja nicht dieser Auftrag dürfte sich als schwieriger erweisen als du denkst“ gab Crawford noch hinzu und verschwand wieder im Hausflur. Schuldig nahm dies nur mit Mühe still zur Kenntnis, er haste es von Crawford korrigiert oder ehr herumkommandiert zu werden.

Aber auf diesen irren Iren konnte er nun gar nicht, irgendwie tat er ihm auch leid. Farfarello wurde ja schließlich immer nur fürs `Grobe` eingesetzt, deshalb trug er auch zu Recht den Decknamen `Berserker`. Wie es wohl sein würde nichts fühlen zu können, nichts Angenehmes und kein Schmerz... Schuldig war zwar immer hart im Nehmen gewesen aber in manchen Momenten hatte er sich auch gewünscht seine mit Farfarellos Fähigkeit tauschen zu können. Ob dies auch für seinen Inneren Schmerz gelten würde hatte er sich oft gefragt. Besonders für seine Träume die ihn Nacht für Nacht quälten und ihn förmlich innerlich zerfraßen.

Unzählige Gedankenfetzen ungewisser Personen die ihm durch den Kopf schossen und ihm ihre Gefühle mitteilten. Seine psychische Blockade war in letzter Zeit ziemlich schwach geworden, was er den Anderen natürlich nicht erzählt hatte...

Stille herrschte im Raum, während Schuldig sich ganz in seinen Gedanken verlor.

Chapter 2. “°Ta$k” Ende

°O()-Fortsetzung folgt-()o°

23.11.06 00:38
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung