Startseite
    Welcome
    test
    odes
    boring
    über mich..
    Blutgruppen
    Blutgr.-horoskop
    Weiß Kreuz - Fic
    Bad Night - Fic
    verdicts
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Freunde
    rei-chan
    - mehr Freunde


Links
   Chaos-Corp
   mangaportal




http://myblog.de/gardenofdarkness

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Weiß Kreuz - Fic

Snowflakes

H-Charas: Schuldig & Farfarello (aus Weiß Kreuz)

 

 



 

Es war ein kalter Winterabend und das Mondlicht ließ den Schnee silbern glitzern.

Vereinzelte Schneeflocken bahnten sich den Weg von Himmel herab.

Und das Einzige, was im Moment die eisige Stille durchbrach, war das leise Knirschen des

Schnees unter seinen Füßen. Es war nicht die erste schlaflose Nacht, die er damit verbrachte,

ziellos durch die Gegend zu wandern.

Er wusste nicht warum, aber in letzter Zeit fand er abends einfach keine Ruhe mehr.

Vielleicht war ihm dieser Job doch mehr aufs Gemüt geschlagen als er je gedachte hatte.

Wie am Abend zuvor führte ihn sein Weg wieder in den Park. Die kahlen Äste der

Bäume wurden mit einem Mantel weißen Schnees überdeckt und der Schnee lag knöcheltief

auf dem Boden. Alles war in ein helles Weiß getaucht. Schnee so weiß und rein.

Er bahnte sich immer weiter durch den Schnee, was er bestimmt schon seit einer Stunde tat.

Seine Finger waren schon leicht taub und seine Lippen hatten einen leichten

violetten Schimmer angenommen.

Langsam aber sicher sollte er doch wieder den Rückweg antreten.

Doch gerade als er kehrtmachen wollte, sah er eine Gestalt auf einer Parkbank sitzen, die den

Kopf leicht in den Nacken gelegt hatte und die Sterne betrachtete.

Er blieb abrupt stehen und betrachte diese Person, aber es ließ sich durch das schwache Licht

nicht erkennen, wer es war. Außerdem hatte sie ihm den Rücken zugewandt.

Also beschloss er sich diese, bis jetzt unbekannte Person genauer anzusehen.

Er ging ohne Umweg weiter auf die Parkbank zu, doch die Person kümmerte das nicht im

Geringsten, bis er schließlich etwas verwundert vor ihr stand.

Es war Farfarello, der stumm auf der der Bank saß und in den klaren Sternenhimmel starrte.

Auf seinen Haaren lag bereits eine dünne Schicht Schnee, was darauf hin wies, dass er

vermutlich schon länger hier saß. Seine blasse Haut verschmolz geradezu mit dem

Schnee in seiner Umgebung und sein gelbes Katzenauge leuchtete im Schein des Mondlichtes auf.

Langsam empfand er diese Stille zwischen ihnen unerträglich und begann zu sprechen:

„Was macht du denn noch um die Uhrzeit hier?“

Farfarello wandte seinen Blick ab und schaute ihm direkt in die Augen.

„Dasselbe könnte ich dich auch fragen.“

„Da hast du wohl Recht. Ich konnte einfach nicht Schlafen…“ sagte Schuldig mit leiser Stimme

und setzte sich neben ihm auf die Bank.

„Sag mal, wie lange sitzt du hier eigentlich schon?“

Farfarello antwortete nicht und zuckte nur leicht mit den Schultern.

„Ist dir denn gar nicht kalt?“ Schuldig hatte jetzt erst bemerkt das dieser nur

seine Weste als Oberbekleidung trug.

„Du wirst dir noch den Tod holen wenn du hier weiter so freizügig rumsitzt“

Ohne weitere Worte stand Schuldig auf, zog seinen Mantel aus und hielt ihn Farfarello vor die Nase. „Hier zieh den an bevor ich es mir noch anders überlege“

Verdutzt nahm er den Mantel entgegen und streifte ihn sich über.

„Ist das denn auch ok?“ fragte er etwas verspätet, als er sah wie Schuldig etwas fröstelte.

„Ne ne, is schon ok, sonst hätte …ich ihn dir ja nicht gegeben…“ sagte Schuldig mit leicht fröstelnder Stimme wehrende er sich von Farfarello abwandte.

„Komm, wir gehen bevor ich zum Eiszapfen mutiere!“ sagte er mit einen typischen Grinsen.

Ohne weitere Worte folgte Farfarello Schuldig, der auf dem ganzen Weg zurück kein Wort mit ihm wechselte.

Als sie nach fast einer halben Stunde endlich ankamen, stürmte Schuldig so schnell es ging in sein Zimmer.

Farfarello blieb im Flur zurück, er hatte gesehen wie sehr Schuldig auf dem Rückweg gezittert hatte, was kein Wunder war da er nur ein T-Shirt trug.

Langsam begab auch er sich in seine Zelle und ließ sich auf sein Bett sacken.

Er merke, dass er ja immer noch Schuldigs Mantel trug, zog ihn aus und legte ihn ordentlich gefaltet neben sich aufs Bett. Es war der dunkelgrüne Mantel, den er eigentlich ständig trug.

Sollte er ihm den Mantel gleich wieder zurückgeben?

Nach längerem Überlegen befand er es doch für besser, ihn gleich zurück zu bringen.

Er trat aus seiner Tür in den langen schmalen Flur. Crawford und Nagi schliefen bestimmt schon, also schlich er leise durch den Flur bis ans Ende und blieb vor der Tür zu seiner Linken stehen.

Ob Schuldig schon schlief?

Farfarello klopfte leicht an seine Tür an, aber er bekam keine Antwort. Als er nach den zweiten

Mal wieder keine Antwort bekam, trat er ein. Im Zimmer brannte noch Licht, das aber nur

schwach war. Schuldigs Zimmer sah so anders aus als seins, die Wände hatten einen warmen

Gelbton und es sah insgesamt wohnlicher aus. Seine Zelle dagegen war schlicht weiß und

das Einzige was sich darin befand, war sein Bett mit Metallgestell, das noch dazu am Boden festgeschraubt war.

In Schuldigs Zimmer befand sich eine große Fensterfront mit dunkelroten Vorhängen.

In seiner Zelle gab es nur ein winziges Fenster mit Gitterstäben davor.

Er ließ seinen Blick weiter auf der Suche nach Schuldig durch den Raum schweifen, bis er ihn gefunden hatte.

Schuldig lag in seinem Bett und schlief anscheinend schon.

Langsam und leise schritt er ans Bett heran und betrachte Schuldig.

Er sah so friedlich aus wenn er schlief und irgendwie auch niedlich.

Sein Gesicht saht total entspannt aus und einzelne orange Haarsträhnchen fielen ihm wirr ins Gesicht.

Sein Mund war leicht geöffnet und er hatte sein sonst so falsches Grinsen abgelegt.

Farfarello schüttelte den Kopf. Er war doch nur hergekommen, um ihm seinen Mantel zurück zu geben. Also warf er noch einen letzten Blick auf den friedlich schlafenden Schuldig und legte ihm seinen Mantel aufs Bett.

Bevor er zur Tür hinaus ging, schaltete er noch das Licht aus, das die ganze Zeit über gebrannt hatte.

Nun ging er wieder in seine kalte weiße Zelle, setzte sich auf sein Bett und lehnte sich gegen die kühle Wand.

Nie zuvor hatte sich jemand um ihn gekümmert, geschweige denn Sorgen gemacht.

Aber auf einmal…nur diese kleine freundliche Geste Schuldigs hatte ihm gereicht.

~Repeat~ *`Hier zieh den an…..´*

Es hätte ihn doch einen Scheißdreck interessieren können ob er sich erkälten würde oder nicht.

Er hatte eigentlich keine Lust mehr sich darüber den Kopf zu zerbrechen aber diese Gedanken ließen ihn einfach nicht los.

Warum hat er das getan?

Einfach nur so oder weil er sich wirklich um ihn sorgt?

Warum mögen sich Menschen überhaupt und warum hassen sie sich?

Warum ?

Ihm fehlte einfach die Erfahrung in Beziehung “Gefühle“.

Und während er so da saß und nachdachte, merkte er doch wie ihm langsam die Müdigkeit überkam.

Bis er das Auge schloss und sich dem Reich der Träume hingab.

Chapter 1. “Snowflakes” Ende

°O()-Fortsetzung folgt-()o°

23.11.06 00:37


 

 

Es war schon bereits spät am Morgen, als Farfarello erwachte.

Er lehnte immer noch an der weißen Wand. Vereinzelte Sonnenstrahlen quälten sich durch das schmale Zellenfenster und tauchten den Raum in ein dämmeriges Licht.

Farfarello rutschte ein Stück vor, bis er auf der Bettkante saß. Gedankenverloren und noch

schläfrigen Blickes starrte er die Zimmerwände an, bis er durch eine wohlbekannte Stimme

aus seinen Gedanken aufschreckt.

„Was?! Das kann doch nicht wahr sein! Gerade heute! Das ist doch jetzt nicht dein Ernst!` hörte man Crawford laut und deutlich mosern. Crawfords Stimme legte sich wieder, so dass er nicht mehr deutlich zu verstehen war.

Schuldig lag in seinem Bett und sah gar nicht gut aus. Man konnte meinen, er würde gleich

wieder einschlafen.

„Kann der Auftrag nicht von jemand anderem ausgeführt werden?“ hustete Schuldig kränklich.

„Nein, wer außer dir könnte das denn sonst machen? Nagi muss hier bleiben und außerdem ist

er kein Telepath! Du musst, ob du willst oder nicht. Du kannst dich doch nicht von solchen Spirenzchen aufhalten lassen, dass wäre ja noch schöner!“ fing Crawford wieder in einem

lauterem Ton an zu diskutieren.

„Aber das kann doch…“ Schuldig wurde mitten im Satz von Crawford unterbrochen „Keine

Widerrede dieser Auftrag wurde schon zu lange immer und immer wieder verschoben.

Los, mach dich fertig!“ sagte Crawford und verschwand aus Schuldigs Zimmer.

„So ein Workaholic…“ murmelte Schuldig in sich hinein, während er versuchte, sich aufzurichten.

Jetzt erst wurde ihm richtig klar, dass er sich eine dicke Erkältung eingefangen hatte.

Er fühlte sich schwach und als er sich ganz aufgerichtet hatte, überkam ihn ein unangenehmes Schwindelgefühl. Nicht, dass das schon für sich genommen gereicht hätte: Er hatte auch noch hämmernde Kopfschmerzen. Als er sich überwunden hatte, aus seinem warmen Bett zu kriechen und sich anzuziehen fiel ihn auf dass…sein Mantel wieder auf seinen Bett lag.

Wie zur Hölle kam der denn wieder hier her?

War Farfarello etwa gestern in seinem Zimmer gewesen?

Schuldig schauderte es bei dem Gedanken. Er hatte ihm doch nur den Mantel

geliehen um keinen Ärger mit Crawford zu bekommen. Wenn Farfarello krank wurde,

war es immer ein furchtbares Szenario gewesen. Er erinnerte sich zu genau daran.

Fertig angezogen betrachtete er sich im Spiegel und wendete sich murrend wieder ab.

So konnte er doch nicht unter Leute! Er sah aus wie einmal von der Dampfwalze überrollt.

Nun ging er ins Bad und klatschte sich eine Hand voll eiskalten Wassers ins Gesicht, aber der gewünschte Effekt blieb aus. Also begab er sich in die Küche und begann, im Arzneischrank

zu wühlen. Das erste was ihm in die Hände fiel, waren natürlich allerhand von Farfarellos Medikamenten, die er etwas hektisch auf die Arbeitsplatte unter ihm stellte.

Schon lange war Schuldig nicht mehr krank gewesen. Da erwies es sich auch als äußerst schwierig, das gewünschte Medikament aus dem Schränkchen zu zaubern. Aber nach einigen Fehlgriffen hielt

er endlich die gewünschten Tabletten in den Händen und begann die Unmengen von Farfarellos Medikamenten wieder möglichst ordentlich in das Schränkchen zu stopfen.

Er begann sich doch zu fragen wie eine Person allein solch Mengen von Medikamenten

einnehmen konnte, vielleicht hatte er deshalb ja noch mehr einen an der Waffel als er sowieso schon

hatte. Schwach grinsend und mit einem Ruck schloss er die Schranktür wieder und holte sich

ein Glas Wasser. Ungeduldig fing er an, sich eine der Tabletten aus der Verpackung zu fischen.

Als er das geschafft hatte, begann er nach kurzem Überlegen, doch noch eine zweite aus der Verpackung zu pulen. Samt einer ruckartigen Bewegung landeten die beiden Tabletten in Schuldig und wurden prompt mit einem Glas Wasser heruntergespült.

Mit leicht verzogenem Gesicht stellte er das Glas auf die Spüle und tappte in Richtung

Flur. Diese Tabletten hatten einen widerwärtigen Geschmack, der sich tückischerweise sofort freisetzte. Nun verschwand er wieder in seinem Zimmer und begann sich seinen Mantel überzuziehen. Noch ein gequälter Blick in den Spiegel: Er wollte einfach nicht besser aussehen, so sehr er sich auch bemühte. Schließlich akzeptierte er es dann doch mit einem leisen Murren. Doch als er sich von seinem Spiegelbild abwandte, schrak er kurz auf. Jemand war in seinem Zimmer und stand nun direkt vor seiner Nase…

„Du bist unachtsam geworden“ stellte Farfarello mit einem kühlen, gleichgültigen Ton fest, was sich für Schuldig einfach nur dämlich und nervig anhörte.

Schuldig hatte sich wieder gefasst und entgegnete prompt „ Wieso sollte ich mich vor dir in acht nehmen?“ was in seinen Worten ehr spöttisch klang. Farfarello quittierte dies nur mit einen schwachen Schulterzucken.

„ Was verdammt noch mal willst du hier, geh wieder in deine Zelle!“ begann er weiter zu maulen. „Ich werde mit kommen.“ gab Farfarello knapp von sich. „Hab ich dich um deine Unterstützung gebeten … Nein! Ich schaffe das schon allein, auf dich muss ich höchstens nur aufpassen weil du sonst schon aus heiterem Himmel anfängst irgendwelche Passanten abzumetzeln.“ Sprudelte es aus Schuldig heraus, man merkte es schon er hatte verdammt schlechte Laune. „Das schaffst du nicht!“ hörte Schuldig direkt hinter sich, was ihn wie einen Blitzschlag traf. „Überschätz dich ja nicht dieser Auftrag dürfte sich als schwieriger erweisen als du denkst“ gab Crawford noch hinzu und verschwand wieder im Hausflur. Schuldig nahm dies nur mit Mühe still zur Kenntnis, er haste es von Crawford korrigiert oder ehr herumkommandiert zu werden.

Aber auf diesen irren Iren konnte er nun gar nicht, irgendwie tat er ihm auch leid. Farfarello wurde ja schließlich immer nur fürs `Grobe` eingesetzt, deshalb trug er auch zu Recht den Decknamen `Berserker`. Wie es wohl sein würde nichts fühlen zu können, nichts Angenehmes und kein Schmerz... Schuldig war zwar immer hart im Nehmen gewesen aber in manchen Momenten hatte er sich auch gewünscht seine mit Farfarellos Fähigkeit tauschen zu können. Ob dies auch für seinen Inneren Schmerz gelten würde hatte er sich oft gefragt. Besonders für seine Träume die ihn Nacht für Nacht quälten und ihn förmlich innerlich zerfraßen.

Unzählige Gedankenfetzen ungewisser Personen die ihm durch den Kopf schossen und ihm ihre Gefühle mitteilten. Seine psychische Blockade war in letzter Zeit ziemlich schwach geworden, was er den Anderen natürlich nicht erzählt hatte...

Stille herrschte im Raum, während Schuldig sich ganz in seinen Gedanken verlor.

Chapter 2. “°Ta$k” Ende

°O()-Fortsetzung folgt-()o°

23.11.06 00:38





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung